Es ist 1979, du fährst im Auto deiner Eltern eine rissige Landstraße entlang und im Radio läuft Musik mit Texten von Zukunftsvisionen, Alltagsflucht und Hoffnung. Der neuaufgelegte Retrosound von DELTAWELLE versetzt den Hörer in eine zeitlose Zeit, findet die richtigen Worte und Töne um die Spannung der ständigen Gegensätze, auch politischer, zu beschreiben und zu vertonen. Wenn Sänger Franz Schneeweiß das Mikro in die Hand nimmt, ist ihm die Aufmerksamkeit der Zuhörer garantiert. Seine Stimme klingt blank, klar und federleicht obwohl er von der Bühne zum Protest aufruft. Da regt sich einer auf, da will einer was sagen, da liegt jemandem etwas am Herzen.
"Dein Herz, ein Mosaik, zerstreut in aller Ferne, verteilt wie alle Sterne"
Die vier Musiker von DELTAWELLE begreifen sich konsequent als Indie-Musikkapelle: sie versorgen ihr Publikum mit eingängigen Melodien und poetischen deutschen Texten, schieben aber auch gebrochene Rhythmen und New Wave Attitüde ein.
Seit einem Jahr spielen Deltawelle erfolgreich in den vielen Clubs ihrer Heimatstadt Berlin. "Dafür, dass es uns erst seit einem Jahr gibt, läuft es unerwartet gut. Wir geben Interviews, spielen viel und arbeiten fast täglich an neuen Songs." Zur Zeit nehmen die vier Musiker ihr erstes Album auf, das 2018 erscheinen wird. Ihre EP "Atme" ist als Download erhältlich.

Christina Makonnen